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Rissarchiv Gera

Am Standort Gera des TLUBN wird in den Kellerräumen ein großes Kartenarchiv vorgehalten. Die Archivierungsbedingungen sind dort ideal: fensterlose Räume, Temperaturen < 20° und eine Luftfeuchte < 50 %.

Das Archivgut ist digital erfasst (mit Strichcode versehen) und für einen schnellen Zugriff geeignet. Die Ausleihe an interessierte Dritte ist grundsätzlich möglich. Auch die Bereitstellung in digitalen Formaten oder das Anfertigen von (in der Regel kostenpflichtigen) Kopien kann hier erfolgen.

Die Arbeiten am Projekt „Datenbank Risswerk“ werden im Referat 86 kontinuierlich fortgesetzt. Mit diesem Projekt werden Risswerke erfasst und so ihre Nutzung für bergbauliche Stellungnahmen (Teilaspekt: Altbergbau) nach der Archivierung im TLUBN (Kartenarchiv am Standort Gera) sichergestellt.

Die für die Archivverwaltung erforderliche Software stand ab August 2002 zur Verfügung. Seitdem konnte mit einer kontinuierlichen Aufnahme von Risswerken (geplant ursprünglich rund 50.000 Rissplatten) und weiterer Unterlagen stillgelegter Betriebe begonnen werden.

Große Risswerksbestände von Bergbaubetrieben (z.B. der Wismut GmbH oder der GVV mbH) wurden kontinuierlich durch die zuständigen Markscheiderinnen / Markscheider datentechnisch in einer vorgegebenen ACCESS- Datenbank erfasst und zur Prüfung an das TLUBN übergeben. So wurde bereits die nachfolgende körperliche Übergabe der Rissplatten an das Kartenarchiv des TLUBN vorbereitet.

Waren bis zum 31.12.2005 durch Referat 86 ca. 4.100 Rissplatten erfasst und im Archiv abgelegt, so waren es zum 31.12.2011 bereits ca. 28.200 Rissplatten (davon rund 12.500 mit Strichcode versehene Risse und ca. 15.700 Rissplatten der Wismut, die im Jahr 2006 in Schubkastenschränken übergeben wurden).

Derzeit sind rund 36.800 Risse erfasst, der Gesamtbestand liegt bereits bei etwa 52.500 Rissplatten. Und noch ist reichlich Platz im Kartenarchiv.

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