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Naturschutzgebiete

NSG "Schlechtsarter Schweiz" (Nr. 265, Landkreis Hildburghausen): Blick vom Spanshügel nach Norden auf einen Abschnitt des ehemaligen Grenzstreifens (Grünes Band) und den Körnberg (Keuperhügel hinten rechts); hinten links der Große Gleichberg im NSG "Gleichberge" (Nr. 349). (Aufn. Holm Wenzel 09.10.2010)

NSG „Schlechtsarter Schweiz“ und Nationales Naturmonument „Grünes Band Thüringen“, Lkr. Hildburghausen

NSG "Hohe Schrecke" (Nr. 375, Kyffhäuserkreis & Landkreis Sömmerda): Prozessschutzfläche im Wiegental. (Aufn. Holm Wenzel 11.11.2000)

NSG „Hohe Schrecke“, bewirtschaftungs- und pflegefreier Bereich im Wiegental, Kyffhäuserkreis (Aufn. Holm Wenzel 11.11.2000)

NSG "Röhnberg" (Nr. 332, Landkreis Gotha): Frühlings-Adonisröschen vor den "Badlands" unterhalb der Burg Gleichen. (Aufn. Holm Wenzel 31.03.2017)

NSG „Röhnberg“ mit Frühlings-Adonisröschen sowie Burg Gleichen im LSG „Drei Gleichen“, Lkr. Gotha (Aufn. Holm Wenzel 31.03.2017)

NSG "Spitzenberg - Schießplatz Rothenstein - Borntal" (Nr. 371, kreisfreie Stadt Jena & Saale-Holzland-Kreis): Orchideenreicher Kalk-Halbtrockenrasen, hier mit Dreizähnigem Knabenkraut. (Aufn. Holm Wenzel 14.05.2015)

NSG „Spitzenberg – Schießplatz Rothenstein – Borntal“, Stadt Jena und Saale-Holzland-Kreis (Aufn. Holm Wenzel 14.05.2015)

NSG "Süd-West-Kyffhäuser" (Nr. 320, Kyffhäuserkreis): Bewirtschaftungs- und pflegefreie Zone. (Aufn. Holm Wenzel 14.04.2017)

Bewirtschaftungs- und pflegefreie Zone im NSG „Süd-West-Kyffhäuser“, Lkr. Kyffhäuserkreis (Aufn. Holm Wenzel 14.04.2017)

NSG "Sattelköpfe" (Nr. 314, Landkreis Nordhausen): Gipskarstlandschaft der Sattelköpfe bei Hörningen, Blick nach Norden. (Aufn. Holm Wenzel 06.05.2018)

NSG „Sattelköpfe“ bei Hörningen im Naturpark „Südharz“, Lkr. Nordhausen

NSG "Röthengrund" (Nr. 351, Landkreis Sonneberg): Berg-Mähwiese im oberen Röthengrund bei Mengersgereuth-Hämmern. (Aufn. Holm Wenzel 05.06.2016)

NSG „Röthengrund“ im Naturpark „Thüringer Wald“, Lkr. Sonneberg (Aufn. Holm Wenzel 05.06.2016)

NSG "Dreba-Plothener Teichgebiet" (Nr. 163, Saale-Orla-Kreis): Renaturierte ehemalige Gülle-Absetzbecken bei Volkmannsdorf im südwestlichen Teil des NSG. (Aufn. Holm Wenzel 14.08.2011)

NSG „Dreba-Plothener Teichgebiet“ im Naturpark „Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale“ (Aufn. Holm Wenzel 14.08.2011)

NSG "Schlechtsarter Schweiz" (Nr. 265, Landkreis Hildburghausen): Blick vom Spanshügel nach Norden auf einen Abschnitt des ehemaligen Grenzstreifens (Grünes Band) und den Körnberg (Keuperhügel hinten rechts); hinten links der Große Gleichberg im NSG "Gleichberge" (Nr. 349). (Aufn. Holm Wenzel 09.10.2010)

NSG „Schlechtsarter Schweiz“ und Nationales Naturmonument „Grünes Band Thüringen“, Lkr. Hildburghausen

NSG "Hohe Schrecke" (Nr. 375, Kyffhäuserkreis & Landkreis Sömmerda): Prozessschutzfläche im Wiegental. (Aufn. Holm Wenzel 11.11.2000)

NSG „Hohe Schrecke“, bewirtschaftungs- und pflegefreier Bereich im Wiegental, Kyffhäuserkreis (Aufn. Holm Wenzel 11.11.2000)

NSG "Röhnberg" (Nr. 332, Landkreis Gotha): Frühlings-Adonisröschen vor den "Badlands" unterhalb der Burg Gleichen. (Aufn. Holm Wenzel 31.03.2017)

NSG „Röhnberg“ mit Frühlings-Adonisröschen sowie Burg Gleichen im LSG „Drei Gleichen“, Lkr. Gotha (Aufn. Holm Wenzel 31.03.2017)

NSG "Spitzenberg - Schießplatz Rothenstein - Borntal" (Nr. 371, kreisfreie Stadt Jena & Saale-Holzland-Kreis): Orchideenreicher Kalk-Halbtrockenrasen, hier mit Dreizähnigem Knabenkraut. (Aufn. Holm Wenzel 14.05.2015)

NSG „Spitzenberg – Schießplatz Rothenstein – Borntal“, Stadt Jena und Saale-Holzland-Kreis (Aufn. Holm Wenzel 14.05.2015)

NSG "Süd-West-Kyffhäuser" (Nr. 320, Kyffhäuserkreis): Bewirtschaftungs- und pflegefreie Zone. (Aufn. Holm Wenzel 14.04.2017)

Bewirtschaftungs- und pflegefreie Zone im NSG „Süd-West-Kyffhäuser“, Lkr. Kyffhäuserkreis (Aufn. Holm Wenzel 14.04.2017)

NSG "Sattelköpfe" (Nr. 314, Landkreis Nordhausen): Gipskarstlandschaft der Sattelköpfe bei Hörningen, Blick nach Norden. (Aufn. Holm Wenzel 06.05.2018)

NSG „Sattelköpfe“ bei Hörningen im Naturpark „Südharz“, Lkr. Nordhausen

NSG "Röthengrund" (Nr. 351, Landkreis Sonneberg): Berg-Mähwiese im oberen Röthengrund bei Mengersgereuth-Hämmern. (Aufn. Holm Wenzel 05.06.2016)

NSG „Röthengrund“ im Naturpark „Thüringer Wald“, Lkr. Sonneberg (Aufn. Holm Wenzel 05.06.2016)

NSG "Dreba-Plothener Teichgebiet" (Nr. 163, Saale-Orla-Kreis): Renaturierte ehemalige Gülle-Absetzbecken bei Volkmannsdorf im südwestlichen Teil des NSG. (Aufn. Holm Wenzel 14.08.2011)

NSG „Dreba-Plothener Teichgebiet“ im Naturpark „Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale“ (Aufn. Holm Wenzel 14.08.2011)

Die wohl bekannteste Kategorie unter den Schutzgebieten ist das Naturschutzgebiet (NSG). Naturschutzgebiete gehören zu den am strengsten geschützten Landschaftsteilen in Thüringen.

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) definiert in § 23 unter anderem die Zielsetzung:

„Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
  3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit.“

Zuständig für die Ausweisung von NSG und die Befreiung von ihren Verboten ist das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz als obere Naturschutzbehörde. Zuständig für Ausnahmegenehmigungen und Zustimmungen, die die Verordnungen vorsehen, sind die unteren Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Die unteren Naturschutzbehörden sind auch zuständig für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten in Naturschutzgebieten.

In Thüringen gibt es derzeit 254 Naturschutzgebiete. Im Laufe der Jahre schwankt diese Zahl. Es werden Gebiete aufgehoben, aber es werden auch neue ausgewiesen.

Derzeit nehmen Naturschutzgebiete in Thüringen eine Gesamtfläche von rund 450 Quadratkilometern ein und belegen damit 2,8 Prozent der Gesamtfläche Thüringens.

Das größte NSG bildet dabei die „Hohe Schrecke“ an der thüringisch-sachsen-anhaltinischen Grenze mit 3.437 Hektar. Der kleinste Vertreter dieser Schutzkategorie ist das NSG „Arterner Solgraben“ mit gerade einmal 1,3 Hektar.

Weitere Informationen und Sachdaten stellt der Kartendienst des TLUBN zur Verfügung.

Gesamtansicht der NSG in Thüringen mit der Markierung der drei nachfolgenden Vergrößerungsbereiche

Gesamtansicht der NSG in Thüringen mit der Markierung der drei nachfolgenden Vergrößerungsbereiche

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Norden bis Mitte Thüringens

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Norden bis Mitte Thüringens

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Mitte bis Süden Thüringens

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Mitte bis Süden Thüringens

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Mitte bis Osten Thüringens

Kartenausschnitt der NSG mit der Thüringen-Nummer im Bereich Mitte bis Osten Thüringens
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Weiterführende Literatur

Wenzel, H., Westhus, W., Fritzlar, F., Haupt, R. & W. Hiekel (2012): Die Naturschutzgebiete Thüringens. 1. Auflage, 944 S., 266 Gebietsbeschreibungen, 267 Übersichtskarten, 335 gestaltete Farbtafeln, 528 Farbfotos, 8 Tabellen, 4649 Literaturhinweise. Gebunden (Hardcover).
Weissdorn-Verlag Jena (ISBN 978-3-936055-66-5).
Herausgeber: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und Stiftung Naturschutz Thüringen

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