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Altbergbau mit Sanierungsverpflichtung

Im Land Thüringen waren und sind nach wie vor noch nach der deutschen Wiedervereinigung große Anstrengungen notwendig, um die bergbaubedingten Umweltschäden als Hinterlassenschaften der sozialistischen Staatswirtschaft zu sanieren. Dies betrifft im Wesentlichen weite Teile der bergbaulichen Industrieanlagen und zugehörige Bergwerke der ehemaligen Gewinnung von Kalisalzen und deren Aufhaldung im Bereich des Südharzes und an der Werra sowie in Ostthüringen der ehemaligen Urangewinnung/-verarbeitung der ehemaligen SDAG WISMUT und dem Braunkohlenabbau im Altenburger Raum.

Der Sanierungsbergbau umfasst, dabei

  • Rückbau, Demontage und Abbruch stillgelegter Betriebsanlagen, Wiedernutzbarmachung der Betriebsflächen für eine Folgenutzung
  • die Umlagerung von Halden oder ihre Verwahrung vor Ort (z.B. durch Abdeckung der Halden) mit dem Ziel den Eintrag schädlicher Stoffe aus den Halden in den Untergrund und in Gewässer zu vermeiden
  • die Verwahrung der industriellen Absetzanlagen (Schlammbecken) der Aufbereitungsbetriebe an Ort und Stelle sowie die Wiedernutzbarmachung von Betriebsflächen.
  • Sicherung und Verwahrung von untertägigen Hohlräumen, die aus der Gewinnung von Rohstoffen herrühren durch Versatz (Einbringen von Festmaterial) oder Flutung (Einleitung von Wasser/mineralisierten Lösungen) mit dem Ziel der Reduzierung des übertägigen Senkungsgeschehen und der Reduzierung der bergbauinduzierten Seismik
  • Dauerhafte Sicherung (sog. Verwahrung) von Tagesschächten

Für die Sanierung der untertägigen Hohlräume kommen sowohl bergbaueigene (sog. Bergemühlen) als auch bergbaufremde Stoffe (Abfälle) zum Einsatz.

  • Kalibergwerke

    Mit der politischen Wende Anfang der 1990er Jahre fand auch ein Umbruch in der deutschen Kaliindustrie statt. Diese Neuordnung vollzog sich in Thüringen derart, dass in den Jahren 1990 bis 1993 8 der ehemals 9 Kalibergwerke stillgelegt wurden. Für die Kalibergwerke Bischofferode, Bleicherode, Sollstedt, Sondershausen (Südharz-Revier), Merkers/Springen (Werra-Revier) und Roßleben (Saale-Unstrut-Revier) mit ihren großen und z.T. miteinander verbundenen Grubenfeldern galt es diese zeitnah hinsichtlich ihrer dauerhaften Stabilität zu bewerten, um ggf. Nachnutzungen bzw. die endgültige Verwahrung (i.S. einer dauerhaften, nachsorgefreien Sicherung) vornehmen zu können. Im Ergebnis der gutachterlichen Überprüfung des Dimensionierungszustandes wurden umfangreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Gewährleistung der langzeitigen Systemstabilität erforderlich. Diese Überprüfungen wurden und werden fortlaufend aktualisiert: Sie bilden nach wie vor die Grundlage für die andauernden Sicherungs- und Verfüllmaßnahmen, wie z.B. das Stabilisieren von Hohlräumen durch Versatz, das Verfüllen und Abdichten der Tagesschächte als Verbindung zwischen Grubengebäude und Tagesoberfläche sowie der Bau von speziellen Dammbauwerken zur Parzellierung von Baufeldern bei Ausweisung einer hydrologischen Gefährdung bzw. bei planmäßiger Flutung.

    Den Hauptteil der Verwahrung nimmt zweifellos auf Grund der großen flächenhaften Ausdehnung der Versatz von Hohlräumen ein. Das Einbringen von Versatzmaterial in die offenen Grubenbaue zu deren Stabilisierung erfolgt dabei auf unterschiedliche Art und Weise. Neben dem Eigenversatz (separate Gewinnung von Steinsalz in sog. Bergemühlen) werden auch seit Mitte der 1990er Jahre Abfälle zur Verwertung im Sturz-, Behälter- oder mit Salzlösung als Trägermedium im Pump- bzw. Spülversatz genutzt.

    Die Entsorgung (Verwertung und/oder Beseitigung) von bergbaufremden und als gefährlich eingestuften Abfällen als Versatz verlangt den Nachweis der geotechnischen Standsicherheit und den Nachweis des vollständigen Einschlusses, also die Trennung des Abfallkörpers von der Biosphäre. Für 4 der Gruben wurde ein solcher Nachweis, auch als Langzeitsicherheitsnachweis bezeichnet, geführt.

    Anlagen zur Verwertung von bergbaufremden Abfallstoffen im Versatz (UTV)

    Im Aufsichtsbereich des TLUBN Abteilung 8 befinden sich 4 Versatzanlagen. Mittels dieser Anlagen können bergbaufremde Stoffe, wie z.B. Abfälle so bearbeitet werden, dass diese anschließend unter Tage in die, durch den Bergbau entstandenen Hohlräume befördert werden können. Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und Ansprüchen unterscheiden sich diese Versatzanlagen, so dass sowohl feste, also auch pastöse und flüssige Stoffe zum Einsatz kommen. Die Versatzstoffe werden mittels einer Rezeptur hergestellt und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch den Unternehmer, als auch durch die zuständige Behörde. Die in den Hohlräumen unter Tage eingebauten Versatzstoffe tragen durch ihre chemisch-physikalischen Eigenschaften dazu bei, die Senkungserscheinungen an der Tagesoberfläche signifikant zu verringern.

    Diese Anlagen befinden sich in der Regel an der Tagesoberfläche und fallen sowohl in den Geltungsbereich des Bergrechtes, als auch in den Geltungsbereich des Immissionsschutzes. Somit obliegt der Zuständigen Behörde für diese Anlagen die Aufgabe der Genehmigung sowie der Überwachung solcher Anlagen, basierend auf unterschiedlichen Rechtsgebieten.

    Untertagedeponie (UTD) Bergwerk Sondershausen

    Am 05.08.2005 hat die GSES GmbH den Planfeststellungsbescheid für das Betreiben einer Untertagedeponie im Bergwerk Sondershausen erhalten. Eine wesentliche Grundlage für die Planfeststellung der Untertagedeponie im Bergwerk Sondershausen war der Langzeitsicherheitnachweis. In diesem wurde der Nachweis der dauerhaften langzeitsicheren Abtrennung der zu deponierenden Abfälle von der Biosphäre durch das Vorhandensein ausreichend mächtiger Barrieren im Hangenden und Liegenden des Ablagerungshorizontes geführt. Die vier Deponiefelder der Untertagedeponie befinden sich in einer Teufe von 600 bis 650 Meter.

    Die Untertagedeponie umfasst 4 Teilfelder:

    • Das Deponiefeld Westfeld V mit einer Ablagerungskapazität von 194.000 m3 ist bereits vollständig mit Abfällen verfüllt.
    • Im Deponieteilfeld Nordfeld V werden gegenwärtig die UTD-Abfälle in die für die Deponierung vorbereiteten ehemaligen Abbaukammern entsorgt. Die Gesamtkapazität des Nordfeldes V beträgt 1,1 Mio. m3.
    • Die Deponieteilfelder Ostfeld SO und Liegendstrecken Ostfeld mit einer geplanten Kapazität von 256.000 und 123.000 m3 werden gegenwärtig nicht für den Deponiebetrieb genutzt.

    Die Deponierung der Abfälle erfolgt in Behältnissen (UTD- zugelassene Fässer, Big-Bags). Bevor die Abfälle nach unter Tage über den Schacht V des Bergwerkes Sondershausen eingehangen werden, erfolgt von jeder angelieferten Charge eine stichprobenartige Kontrolle hinsichtlich der Einhaltung der Vorgaben für die Deponierung (Einhaltung § 7 DepV), -Gasfreiheit, keine Flüssigkeiten. Im betriebseigene Labor der GSES GmbH am Schacht V können die Proben der angelieferten Abfälle analysiert und bezüglich der Konformität mit den deklarierten zur Beseitigung angedienten Abfällen verglichen werden.

    Unter Tage werden die Abfälle in die vorbereiteten Ablagerungskammern getrennt nach deren Eigenschaften und Gefährlichkeitsmerkmalen verteilt. Die deponierten Abfälle werden in einem Abfallkataster erfasst, so dass deren Ablagerungsort jederzeit ermittelbar ist und die Rückholbarkeit gegeben ist.

  • Kalihalden

    In Thüringen gibt es 6 große Kalihalden, die eine erhebliche Umweltbelastung darstellen. Durch eindringendes Niederschlagswasser werden die Salze gelöst und belasten das Grundwasser der Umgebung. Durch gezielte Abdeckung der Halden unter Verwendung ungefährlicher Abfälle und anschließender Begrünung soll der Wassereintrag in die Haldenkörper weitestgehend unterbunden werden. Auf diese Weise werden jährlich ca. 1,4 Mio. Tonnen Abfälle verwertet.

  • Wismut

    Die ehemalige Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut) hat seit Anfang der fünfziger Jahre auch im heutigen Freistaat Thüringen Uranerzbergbau in großem Stil betrieben. Dieser wurde im Zuge der Wiedervereinigung eingestellt.

    Zum 20. Dezember 1991 wurde die SDAG Wismut in das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH umgewandelt. Die Wismut GmbH ist als Bundesunternehmen seit dem mit der Sanierung der SDAG Wismut Standorte befasst.

    Die Bundesregierung stellte bis Ende 2024 insgesamt rund 7,3 Mrd. Euro für die Sanierungstätigkeiten der Wismut GmbH bereit. Davon setzte das Unternehmen 3,5 Mrd. Euro in Sachsen und 3,8 Mrd. Euro in Thüringen ein.

    Am Standort Ronneburg in Thüringen lagen die Sanierungsschwerpunkte insbesondere bei der Verfüllung des Tagebaus Lichtenberg, dem Abtrag oder die Verwahrung von Halden, beim Versatz der untertage aufgefahrenen Strecken und der sich daran anschließenden Flutung der Grubenbaue, die gegenwärtig noch nicht abgeschlossen ist. Ein Teil des abgedeckten Tagebaus und der umliegenden Landschaft wurde im Zuge der Bundesgartenschau 2007 als „Neue Landschaft“ umgestaltet.

    Die Flutung des Grubengebäudes läuft seit 1997. Das Flutungsniveau erreichte bis Ende des Jahres 2018 die mittelfristig angestrebten 247 m NN. Der Flutungsraum ist gefüllt, aber es ist noch für lange Zeit ein aktives Handeln im Zusammenhang mit der Fassung der austretenden Flutungswässer und deren Reinigung erforderlich.

    Am Standort Seelingstädt wurden die Anlagen der Uran-Aufbereitungsfabrik Seelingstädt zurückgebaut und das Gelände von der Wismut GmbH wieder nutzbar gemacht. Die industrielle Absetzanlage Trünzig ist bereits fertig saniert. Derzeit läuft das Verfahren zur Einleitung der auf der Anlage anfallenden sauberen Oberflächenwässer in die umliegenden Vorfluter. Ein großer Teil des Beckens A wird als Weidefläche für Pferde und Schafe genutzt.

    Die Sanierungsarbeiten auf der industrielle Absetzanlage Culmitzsch werden voraussichtlich noch mindestens bis zum Jahr 2028 andauern. Die Arbeiten beinhalten die Herstellung der Endabdeckung samt Wasserführungssystemen und die Anbindung an die umliegenden Bäche/Flüsse im nördlichen Becken. Im südlichen Becken wird derzeitig immer noch Material zur Herstellung der späteren Oberflächenkontur eingebaut. Die Dammbereiche werden auf die finale Form angepasst und erste Flächen sind bereits mit einer Endabdeckung und Wasserfassungssystemen versehen.

    An beiden Standorten werden von der Wismut GmbH Wasserbehandlungsanlagen betrieben, die gefasste kontaminierte Wässer der Wismut GmbH vor der Abgabe in die Vorfluter Wipse und Pöltzschbach behandeln. Die im Zuge der Wasserbehandlung anfallenden Rückstände werden immobilisiert, in das dafür vorgesehenen Immobilisatlager auf dem Gelände der Wismut GmbH verbracht und dort eingebaut.

    Für die Umsetzung der Sanierungsarbeiten hat die Thüringer Bergverwaltung im Rahmen ihrer Aufgaben als Genehmigungs – und Aufsichtsbehörde bereits über 4.000 Bescheide erteilt.

    Im Übrigen können interessierte Bürger die Ergebnisse der Umweltüberwachung der Sanierungsarbeiten der Wismut GmbH und deren Auswertung unter www.wismut.de im Bereich Aktuelles herunterladen.

  • Braunkohle

    Das Altenburger Land ist eine der Wiegen des mitteldeutschen Braunkohlenabbaues. Abgebaut wurden 3 Braunkohlenflöze, das 7 – 15 m mächtige Thür. Hauptflöz (Flöz III) im Süden und Kernbereich (Meuselwitz), das Bornaer Hauptflöz (Flöz II) sowie das sächsisch-thüringische Unterflöz (Flöz I) im Norden.  Es sind flach nach Norden einfallende Flöze, mit subrosionsbedingten Flözanschwellungen (Zechstein im Liegenden) im Bereich von Kessellagen bis auf 20 – 30 m, bspw. Tagebau Haselbach. Die Schachtröhren der saigeren Förder-, Wasserhaltungs- und Wetterschächte der Braunkohlenbergwerke waren 20 - 70 m tief, der Braunkohlentagebau Zechau kohlte bis 60 m Tiefe aus. Von 1800 bis 1977 wurden im Altenburger Land 480 Mio. Tonnen Kohle gefördert. Im Tiefbau ca. 130 Mio. t, im Tagebau ca. 350 Mio. t.

    1671 wurden Schächte für das erste Bergwerk zum Braunkohleabbau im heutigen Stadtgebiet Meuselwitz abgeteuft. 300 Jahre später endete 1977 mit der Einstellung des Tagebaues Haselbach der Braunkohlenabbau im Kreis Altenburg (damals im Bezirk Leipzig).  Mit dem Abfahren der Brikettfabrik „Phönix“ Mumsdorf, im Dreiländereck Sachsen/ Sachsen-Anhalt/ Thüringen endete im Juni 2000 die Ära der Braunkohleveredelung in Thüringen. Die Herstellung von Braunkohlenbriketts begann im Altenburger Land 1873 mit der ersten Brikettpresse auf der Braunkohlengrube Nr. 16 im Rositzer Ortsteil Gorma. Das Brikett löste die bis dahin für den Hausbrand verwendeten Nasspresssteine oder Streichziegel ab, die in aufwendiger Kleinarbeit durch Tagelöhner, Frauen und Kinder hergestellt wurden. 1989 erzeugten in Mitteldeutschland 27 Brikettfabriken 23 Mill. Tonnen Briketts pro Jahr. Beteiligt waren 5 Brikettfabriken an Braunkohlestandorten in der Altenburger Nordregion, die versorgt wurden über ein großes Grubenbahnnetz. Die 1990 neu gegebenen Brennstoffalternativen führten zur raschen Schließung der größtenteils hoffnungslos verschlissenen Fabriken.

    Zur Durchführung der anstehenden Sanierungsarbeiten wurde aus dem nicht privatisierten Teil der ostdeutschen Braunkohleindustrie 1994 die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) gebildet.

    Die bund-länderfinanzierte LMBV mbH ist als Rechtsnachfolger des nach 1945/1949 tätigen Braunkohlenbergbaues der DDR das sanierungspflichtige Unternehmen in Thüringen unter der Bergaufsicht des TLUBN. Verschwunden sind inzwischen durch die Sanierungstätigkeit  die ehemaligen Landmarken der imposanten Werksanlagen, die sogenannten „Brikettschlösser“ und der größte Teil des Grubenbahnnetzes. Die Aufgaben der LMBV als bergrechtlich verantwortliches Unternehmen und Projektträgerin der Braunkohlesanierung bestehen laut dem Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung in Thüringen in der:

    • Durchführung der Sanierungsarbeiten gemäß bergrechtlicher Verpflichtung

    sowie

    • Planung und Durchführung von Maßnahmen der Gefahrenabwehr infolge des Grundwasserwiederanstiegs.

    Hauptziel ist die schnelle und wirtschaftliche Sicherung und Sanierung stillgelegter Braunkohlenbergwerke, -tagebaue und -veredlungsbetriebe zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit an der Tagesoberfläche und als Voraussetzung zur Nachnutzung dieser ehemaligen Standorte für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, für Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz sowie die touristische Nutzung.

    Die Wiedernutzbarmachung der ehemaligen Betriebsflächen erfolgt gemäß den im Bundesberggesetz (BBergG) festgelegten Verpflichtungen. Die LMBV zeichnet als Bergbauunternehmen und Projektträgerin insbesondere verantwortlich für die Erreichung der in den Regionalplanungen der Länder definierten Sanierungsziele, Herstellung öffentlicher Sicherheit und Vorbereitung geplanter Nachnutzungen. Die LMBV leistet einen erheblichen Beitrag bei der Bewältigung bergbaulicher Altlasten zur künftigen Entwicklung des Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlereviers.

    Anschriften der Standorte:

    LMBV Zentrale/Betrieb Lausitz

    Knappenstraße 1 in 01968 Senftenberg

     

    LMBV Betrieb Mitteldeutschland

    Walter-Köhn-Straße 2 in 04356 Leipzig

    Längerfristige Aufgaben der LMBV mbH in Thüringen unter der Aufsicht des TLUBN sind noch die Herstellung der öffentlichen Sicherheit im Einwirkungsbereich von 8 Braunkohlenbergwerken, noch notwendige Sanierungsarbeiten im Bereich von 3 Braunkohlentagebauen unter der Berücksichtigung geplanter Nachnutzungen sowie die Sanierungsaufgaben und das Monitoring in den vom Grundwasserwiederanstieg betroffenen Bereichen in der Altenburger Nordregion zwischen Haselbach, Rositz und Meuselwitz.

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