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Radiologischer Notfall

Ein radiologischer Notfall ist ein Ereignis, das eine unerwartete Exposition mit ionisierender Strahlung zur Folge hat, die sich nachteilig auf Gesundheit und Umwelt auswirken kann. Ein solches Ereignis könnte zum Beispiel ein Störfall in einem Atomkraftwerk, ein Unfall beim Transport von Kernbrennstoffen oder eine kriminelle Handlung sein, bei der erhebliche Mengen an radioaktiven Stoffen freigesetzt werden.

In Deutschland ist ein Notfallmanagementsystem zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt aufgebaut worden, damit die Auswirkungen eines radiologischen Notfalls so gering wie möglich gehalten werden. Im Notfall arbeiten Bundes- und Länderbehörden sowie der Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen (THW, DRK) eng zusammen. Bei überregionalen Notfallszenarien wird, unter Führung des Bundesumweltministeriums, das Radiologische Lagezentrum des Bundes als besonderer Krisenstab zusammen treten.

Das Bundesamt für Strahlenschutz  hat umfangreiche Informationen zum nuklearen Notfallschutz veröffentlicht, darunter auch den Wegweiser Notfallschutz .

Im Folgenden informieren wir sie über die Grundbegriffe und die Auswirkungen der Radioaktivität auf den Menschen und die Umwelt, über geplante Maßnahmen zur Warnung und zum Schutz der Bevölkerung, über die in den Notfallplänen berücksichtigten Notfälle und ihre Folgen für Bevölkerung und Umwelt und geben Empfehlungen für das Verhalten bei möglichen Notfällen.

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