Das Unternehmen hat seinen Antrag zur Errichtung und den Betrieb einer Anlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien am Standort Gera-Cretzschwitz gestern zurückgezogen. Der als Onlinekonsultation fortgesetzte Erörterungstermin zur geplanten Batterierecyclinganlage in Gera-Cretzschwitz (siehe ursprüngliche Meldung vom 24.01.2025) ist daher sofort beendet.
Ursprüngliche Medieninformation vom 24. Januar 2025
Erörterungstermin zur geplanten Batterierecyclinganlage in Gera-Cretzschwitz wird ab 11. Februar 2025 als Onlinekonsultation fortgesetzt
Der nach fünf Tagen am 26. November 2024 unterbrochene Erörterungstermin zur geplanten Batterierecyclinganlage in Gera-Cretzschwitz wird ab 11. Februar 2025 als Onlinekonsultation fortgesetzt. Die Onlinekonsultation ist nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eine gleichwertige Möglichkeit, sich mit den fristgerecht eingegangenen Einwendungen auseinanderzusetzen.
Die Bekanntgabe dieses Termins erfolgt am 3. Februar 2025 im Thüringer Staatsanzeiger sowie auf der Homepage des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN). Ab 11. Februar 2025 werden dann für die Dauer von sechs Wochen die Inhalte der Einwendungen sowie die Stellungnahmen der Behörden und des Antragstellers auf einer Online-Plattform bereitgestellt. Alle Einwender, die fristgerecht Einwendungen erhoben hatten, haben somit die Möglichkeit, sich zu allen Themen, die in den Einwendungen vorgetragen wurden, schriftlich oder per E-Mail zu äußern. Die Online-Konsultation endet mit Ablauf des 24.03.2025.
Informationen zum Ablauf und zu den Hintergründen eines Erörterungstermins als Onlinekonsultation sind unter https://tlubn.thueringen.de/onlinekonsultation-sungeel zu finden.
Hintergrund:
Die SungEel Recycling Park Thüringen GmbH plant am Standort im Industriegebiet Gera-Cretzschwitz die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Dazu hat das Unternehmen einen entsprechenden Antrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz gestellt. Nach der Bekanntmachung des Vorhabens sind fristgerecht knapp 7.800 Einwendungen eingegangen.
