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Kurzzeitige Öffnung des Papierwehres in Erfurt war illegal


Blick auf das Papierwehr von unterhalb der Anlage
Papierwehr in Erfurt. Foto: Nils Fröhlich

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) als Bauherr des Papierwehres in Erfurt bittet um Mithilfe bei der Klärung, wie es zu der kurzzeitigen Öffnung des Wehres am vergangenen Wochenende kommen konnte. Die Öffnung erfolgte widerrechtlich durch bisher unbekannte Personen. Die mit Schlössern gesicherte Baustelle wurde mit einem Schlüssel am Samstag und Sonntag jeweils im Zeitraum von ca. 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet und danach wieder verschlossen. Damit war es für Fußgänger und Radfahrer vorrübergehend möglich, die Anlage zu passieren. Das TLUBN weist darauf hin, dass es während dieser Zeit zu Verletzungen von Passanten hätte kommen können. Denn an der Erdung der Wehrbrücke, dem Blitzschutz sowie der elektrischen Anlage sind noch sicherheitsrelevante Nacharbeiten notwendig. Unbefugtes Betreten im jetzigen Zustand könne zu Personenschäden bis hin zum tödlichen Stromschlag führen.

Während der Öffnung am Wochenende kam es außerdem zu Beschädigungen der Stauanlage durch Graffiti. Die Kosten für die Beseitigung der entstandenen Schäden werden auf ca. 5.000 € geschätzt. Die Polizei hat vor Ort die Anzeige und die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Das TLUBN bittet darum, sachdienliche Hinweise zur Öffnung des Wehres und zu den Verursachern der Schäden an die zuständige Polizeidienststelle zu richten.

Die Freigabe des Papierwehres erfolgt voraussichtlich am 11. August 2025, sofern die Nacharbeiten an der Anlage bis dahin abgeschlossen werden können. Bereits am Montag konnten mit dem Luisenpark und dem Ernst-Lange-Weg die sich unmittelbar anschließenden Randbereiche der Anlage wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit ist es ab sofort wieder möglich, die beiden Uferwege durchgängig zu begehen und mit Fahrrädern zu befahren.

Kontakt für Presse / Journalist:innen

Nils Fröhlich
Pressesprecher

Göschwitzer Str. 41
07749 Jena

Tel.:
+49 361 573942502

E-Mail:
nils.froehlich@tlubn.thueringen.de

 

Über das Landesamt

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist die obere Landesbehörde im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Wir sind für Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen und die Politik des Freistaates die zentrale Behörde in allen Umweltbelangen. Wir übernehmen ressortintern Fach- und Vollzugsaufgaben insbesondere in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bergbau und Geologie, Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Immissionsschutz, Klimaanpassung, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Marktüberwachung, Gentechnik sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Unsere circa 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Behördenzentrale in Jena und weiteren Außenstandorten in Weimar, Gera, Suhl, Sondershausen, Bad Salzungen und Niederpöllnitz sowie in der Staatlichen Vogelschutzwarte in Seebach.

Nach Inkrafttreten des Thüringer Verwaltungsreformgesetzes wurde das TLUBN am 1. Januar 2019 durch Zusammenführung der ehemaligen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena, der Abteilung Umwelt des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Thüringer Landesbergamtes (TLBA) in Gera gegründet. Für weitere Informationen zum TLUBN besuchen Sie unsere Website unter https://tlubn.thueringen.de.

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