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Schaum im Gewässer ist natürliches Phänomen


In den letzten Tagen erreichen uns vermehrt Anfragen von Bürgern, denen Schäume im Gewässer auffallen.

Schaum auf der Auma im Frühjahr 2021
Schaum auf der Auma im Frühjahr 2021. Foto: TLUBN

Viele vermuten dahinter illegale Einleitungen. Die Schaumbildung ist im Frühling jedoch ein natürliches Phänomen in Bächen und Flüssen.

Mit ansteigenden Temperaturen nimmt auch die Aktivität der Mikroorganismen zu. Das Laub aus dem Herbst kann jetzt schneller zersetzt werden, dadurch werden Nährstoffe freigesetzt. Auch durch Polleneinträge gelangen zusätzlich Nährstoffe ins Gewässer. Da die Bäume im Frühjahr noch keine Blätter ausgetrieben haben, kommt es zu einer hohen Sonneneinstrahlung, zusammen mit den höheren Temperaturen finden die Algen am Gewässergrund so optimale Wachstumsbedingungen vor.

Es kommt zur Frühjahrs-Algenblüte. Die Algen geben nun Eiweißstoffe ab, die im Gewässer Schäume bilden. Diese Schäume können momentan vor allem unterhalb von Wehren beobachtet werden.

Schäume, die durch Waschmittel oder ähnliches eingetragen werden, unterscheiden sich von den natürlichen Schäumen oft durch ihren parfümierten Geruch und die regenbogenfarbigen Schaumblasen. Natürliche Schäume sind weiß bis gelblich und instabiler als künstliche Schäume.

Kontakt für Presse / Journalist:innen

Nils Fröhlich
Pressesprecher

Göschwitzer Str. 41
07749 Jena

Tel.:
+49 361 573942502

E-Mail:
nils.froehlich@tlubn.thueringen.de

 

Über das Landesamt

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist die obere Landesbehörde im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Wir sind für Bürger:innen, Unternehmen, Institutionen und die Politik des Freistaates die zentrale Behörde in allen Umweltbelangen. Wir übernehmen ressortintern Fach- und Vollzugsaufgaben insbesondere in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bergbau und Geologie, Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Immissionsschutz, Klimaanpassung, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Marktüberwachung, Gentechnik sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Unsere circa 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in der Behördenzentrale in Jena und weiteren Außenstandorten in Weimar, Gera, Suhl, Sondershausen, Bad Salzungen und Niederpöllnitz sowie in der Staatlichen Vogelschutzwarte in Seebach.

Nach Inkrafttreten des Thüringer Verwaltungsreformgesetzes wurde das TLUBN am 1. Januar 2019 durch Zusammenführung der ehemaligen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena, der Abteilung Umwelt des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Thüringer Landesbergamtes (TLBA) in Gera gegründet. Für weitere Informationen zum TLUBN besuchen Sie unsere Website unter https://tlubn.thueringen.de.

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