NSG 283 „Jägersruh – Gemäßgrund – Mulschwitzen“
NSG | Jägersruh – Gemäßgrund – Mulschwitzen |
Thür.-Nr. | 283 |
Landkreis | Saale-Orla-Kreis |
Naturraum | Hohes Thüringer Schiefergebirge – Frankenwald |
Datum der Unterschutzstellung | 18.12.2001 (von 1990–1995 als NSG „Hohlebrunn – Jägersruh – Gemäßgrund“ einstweilig gesichert, Teilfläche von 45,8 ha bereits seit 01.05.1961 als NSG „Jägersruh“ ausgewiesen, im neuen NSG „aufgegangen“) |
Amtliche Größe in ha | 1.303,4 |
Natura 2000 | fast vollständig im FFH-Gebiet Nr. 162 „Jägersruh – Gemäßgrund – Thüringische Moschwitz“ und EG-Vogelschutzgebiet Nr. 37 „Frankenwald – Schieferbrüche um Lehesten“ |
Schutzzweck | Das NSG repräsentiert charakteristische Standorte und Lebensräume des Hohen Frankenwaldes mit wertvollem Arteninventar; Sicherung der unbeeinflussten natürlichen Waldentwicklung auf einer 7,7 ha großen Teilfläche (= NSG-Zone 1, Totalreservat seit 1975, davon 2,65 ha bereits seit 1959 Naturwaldzelle) und einer weitgehend unbeeinflussten natürlichen Entwicklung auf weiteren 113 ha bei Förderung des Bergmischwaldes, insbesondere der Weiß-Tanne, und Fichtenentnahme bis 31.12.2028 (= NSG-Zone 2 laut NSG-Verordnung). |
Weitere Informationen | Die NSG-Zonen 1 und 2 sind seit 2018 auch Bestandteil des Waldgebietes ohne forstliche Nutzung Nr. 98 „Jägersruh – Hansenhieb“ (siehe https://www.naturwaldwandel.de/waldgebiete/). |
Weiterführende Literatur
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