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Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Wohlbefinden in Stadt und Land

Das Thema "Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Wohlbefinden in Stadt und Land" ist für Thüringen von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung. Angesichts des demografischen Wandels, der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, der Förderung sozialer Gerechtigkeit und der Sicherung des Wohlbefindens der Bürgerinnen und Bürger steht Thüringen vor großen Herausforderungen. Ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Pflege regionaler Identitäten sind entscheidend, um sowohl städtische als auch ländliche Gebiete lebenswert zu gestalten und eine nachhaltige Zukunft für alle Generationen zu gewährleisten.

Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sind ein Zeichen für soziale Ungleichheit. Die Entgeltunterschiede von Frauen und Männern in Thüringen sind nach wie vor vorhanden. Dies liegt u.a. daran, dass viele Berufe immer noch geschlechtsspezifisch präferiert sind. Zudem gibt es Branchenunterschiede in der Entlohnung. Ein gewisser durchschnittlicher Entlohnungsunterschied wird dahingehend statistisch unvermeidlich bleiben. Anzustreben ist vielmehr eine qualitative Angleichung im Sinne von gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung

Frauen und Männer sind nach Artikel 3 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes und Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 der Thüringer Verfassung gleichberechtigt. Trotz dieser verfassungsrechtlichen Vorgabe gibt es im Alltag von Frauen und Männern weiterhin Unterschiede. Aus diesem Grund steht die Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im politischen Handeln im Fokus. Mit Hilfe von „Gender Mainstreaming“ wurden viele Vorhaben zur Überwindung der Unterschiede auch in Thüringen auf den Weg gebracht.

Strafttaten

Ein sicheres Umfeld, in dem die Bürger eines Staates ohne Angst vor Willkür und Kriminalität leben können, ist eine wesentliche Voraussetzung für das Funktionieren sozialer Systeme und für soziale Nachhaltigkeit. Der Indikator „Straftaten“ drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus und beeinflusst das Sicherheitsempfinden der Thüringer Bevölkerung.

Anteil öffentlicher Entwicklungsausgaben am Bruttonationaleinkommen

Mit ihrer Entwicklungspolitik tragen die Industrienationen dazu bei, die weltweite Armut zu mindern, den Frieden zu sichern und Demokratie zu verwirklichen, die Globalisierung gerecht zu gestalten und die Umwelt zu schützen. ODA sind Leistungen, die mit dem Hauptziel der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung von Entwicklungsländern von öffentlichen Stellen an Entwicklungsländer oder an internationale Organisationen zugunsten von Entwicklungsländern vergeben werden.

 

Vorzeitige Sterblichkeit, Frauen und Männer

Gesundheit und Lebenserwartung werden von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die soziale Situation, das Bildungsniveau, Lebensstil und Lebensgewohnheiten (Tabakkonsum, Alkohol, körperliche Betätigung, Ernährung), Arbeitsbedingungen, Umweltfaktoren, medizinische Vorsorgemaßnahmen und Versorgung. Auch Unfälle und Suizide werden in die Erfassung mit eingerechnet. Treten in einer Bevölkerung gehäuft Todesfälle in einem Alter auf, das deutlich unter der durchschnittlichen Lebenserwartung liegt, ist dies ein Hinweis auf erhöhte Gesundheitsrisiken, die vermieden werden können.

Adipositas bei Kindern

Bereits im Kindes- und Jugendalter bedingen Übergewicht und Adipositas (starkes Übergewicht) vielfältige gesundheitliche Probleme. Ausgrenzung und sozialer Rückzug sind die Folgen, die zusätzlich zu gesellschaftlichen Problemen führen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der bereits adipösen Kinder und Jugendlichen auch im Erwachsenenalter an Adipositas leidet.

Städtische Luftqualität

Erhöhte Konzentrationen von Luftschadstoffen können sowohl die menschliche Gesundheit gefährden als auch die Ökosysteme und Artenvielfalt schädigen.

Armutsgefährdungsquote

Die Armutsgefährdungsquote ist ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut. Die Quote wird definiert durch den Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 Prozent des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten.

Erwerbstätigenquote

Aufgrund des demografischen Wandels (alternde Gesellschaft) kann es langfristig einen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland geben. Außerdem droht wegen der Verschiebung des Zahlenverhältnisses zwischen Rentnern und Beitragszahlern eine zunehmende Unterfinanzierung der sozialen Sicherungssysteme. Daher ist es erforderlich, die vorhandenen Arbeitskräftepotenziale künftig noch besser auszuschöpfen.

Ansprechpartner

Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz

Referat 14 | Informationstechnik, Digitalisierung

Kurt Detzner

Telefon: +49 361 57 3942 211

E-Mail: kurt.detzner@tlubn.thueringen.de

Webseite: https://tlubn.thueringen.de/

 

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